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Imagekampagne des Handwerks

Das deutsche Handwerk zeigt Stärke
Im Januar 2010 startete die Image-Kampagne des Handwerks
 

 !!! Das Handwerk 
         Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan !!!!


 

 Das deutsche Handwerk will zum Jahresbeginn 2010 eine auf zunächst fünf Jahre angelegte Imagekampagne starten. Ziel der Kampagne ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks zu unterstreichen. Besonders bei Jugendlichen soll das Interesse am Handwerk und an einer Ausbildung in den über 100 Handwerksberufen geweckt werden. Eine „forsa“-Studie hatte 2008 ergeben, dass die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Handwerks, die Entwicklung der Handwerksbetriebe hin zu modernen Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen, im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit und vor allem in der Jugend viel deutlicher werden muss.

Am 16. Januar 2010 um 20:14 Uhr startete die Imagekampagne des Handwerks – zunächst mit einem TV-Spot auf allen privaten Kanälen und später auch vor der Tagesschau und zur ZDF-Sportschau. Der Film zeigt auf humorvolle Weise, wie die Welt ohne Handwerk aussähe: trostlos.

Danach wird die Kampagne viele weitere Medien nutzen: Anzeigen, Kino, Plakate, Internet, Informationsmaterial für Schüler, Aufkleber. Sie ist auf mehrere Jahre angelegt. Mit einer ebenso kraftvollen wie nachhaltigen Aktion will das Handwerk das Image des Handwerks dauerhaft verbessern.

So unterschiedlich die Zielgruppen der Kampagne (öffentliche Meinung, Verbraucher, Jugendliche, Politik), so unterschiedlich sind auch die Medien und Motive der Kampagne. Sie haben eines gemeinsam: Sie wolle auf unerwartete aber pfiffige Weise Aufmerksamkeit auf das Handwerk lenken und damit die Menschen für Informationen über das Handwerk interessieren. Den Einstieg machen der Film, Anzeigen und Plakate, die deutlich machen, wie armselig eine Welt ohne Handwerk wäre. In weiteren Stufen werden die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks und das innovative Handwerk dargestellt. Zudem ist eine besondere Ansprache junger Menschen über das Internet, Plakaten für die Schulen etc. geplant.

Die Kampagne wird die umfangreichste Aktion zur Verbesserung des Handwerksimages, die jemals vom Handwerk ausgegangen ist. Richtig entfalten werden sich die dargestellten Kampagnenelemente aber erst dann, wenn möglichst viele im Handwerk selbst mitmachen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten:

• Aufkleber auf Firmenfahrzeugen, Schaufenstern etc.
• Plakate im Betrieb, in Bildungszentren
• Bannerwerbung auf Baugerüsten oder Fassaden
• Einfügen von Kampagnenmotiven auf Briefbögen oder Internetseiten von 
  Handwerksbetrieben und Handwerksorganisationen

Als Erstausstattung bekamen alle Handwerksbetriebe Ende Januar 2010 ein Starterpaket mit zwei Aufklebern (für Schaufenster und Firmenfahrzeuge), einem Plakat und einem Bestellschein für weitere Werbemittel zugeschickt. So kann jeder Handwerker oder jede Innung beispielsweise Anstecknadeln, Werbebanner für Fassaden, Thekenaufsteller, Kassenteller, weitere Plakate mit (auch eigenen Motiven), Aufkleber, T-Shirts, Kugelschreiber, Kaffeetassen, Schlüsselanhänger etc. beziehen.

Besonders eindrucksvoll und nachhaltig wirkt die Kampagne aber vor allem dann, wenn möglichst viele Handwerker mitmachen, Aufkleber und Plakate nutzen. Passende Mittel haben die Handwerkskammern ihren Mitgliedsbetrieben bis Ende Januar 2010 zur Verfügung gestellt.

Aktionen im Rems-Murr-Kreis

Die Wanderausstellung "Haufenweise Handwerk", die ihren erfolgreichen Startschuss am 14.01.2010 in der Schalterhalle des Hauptbahnhofes Stuttgart hatte, war auch am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Februar 2010, im Außenbereich der Ausstellung "Bau-Energie-Umwelt" im Beruflichen Schulzentrum in Waiblingen, Steinbeisstr. 4, 71332 Waiblingen, zu sehen !!

Mit dieser Ausstellung wird die Stärke und Bedeutung unseres Handwerks anschaulich, plakativ und pfiffig dargestellt und deutlich gemacht!!!
Ohne das Handwerk wäre die Welt ganz schön - übersichtlich: Morgens gäbe es keine frischen Brötchen und am Ende des Tages kein Feierabendbier, was aber niemand stören müsste, denn ohne die von Handwerkern gewarteten Autos und Straßen, Züge und Gleise, Rolltreppen und Fahrstühle müsste sowieso niemand zur Arbeit gehen. Stattdessen könnten wir alle zu Hause bleiben; in einer selbst gegrabenen Wohnhöhle im Tuffsandsteingebirge, denn andere Behausungen wären mit bloßen Händen schlecht zu graben.

    

Natürlich kam alles ganz anders, und so graben wir nun schon seit Jahrtausenden, und nicht bloß Höhlen, sondern auch U-Bahnen, Tiefgaragen oder Weinkeller. Wir haben auch nach oben gebaut: Pyramiden oder den Stuttgarter Fernsehturm.
Und alles mit dem Handwerk. Nur: Irgendwie merkt das nicht jeder.
Diese Kampagne wird dies ändern!



!! Das Handwerk 
   Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan !!!!
 


Kreishandwerkerschaft Rems-Murr
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Oppenländerstraße 40
71332 Waiblingen

Telefon 07151/95651-0
Telefax 07151/52195   

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